Raus aus der Comfort Zone und wachsen!

Heutzutage muss alles immer schnell und in gelenkten Bahnen ablaufen. Bloß keine Zeit verschwenden und schnell richtige Entscheidungen treffen ist das Motto. Doch warum ist das so? Vor allem beim Thema Bildung und Lebensplanung muss man unbedingt fleißig voranschreiten. Am besten das Abitur machen und wenn’s geht auch noch abschließen bevor man 18 ist. Dann kann man nämlich gleich mit 22 den Bachelor einsacken. Perfekt! Oder nicht? Natürlich nicht! Einerseits weil man im so jungen Alter noch gar nicht wirklich wissen kann, was man mal machen möchte und andererseits, weil man die Welt und ihre Möglichkeiten doch gar nicht kennt (behaupte ich mal so).

Daher mein Tipp: Nicht zu viel denken, mehr erleben!

Und nein, damit meine ich keine Australien Rundreise nach dem Abitur. Ich rede von einer Lebenseinstellung. Von der Philosophie sich nicht zu viele Gedanken zu machen, neues zu wagen und die Comfort Zone ab und an auch mal zu verlassen.

Für mich persönlich war die Entscheidung nach dem Abitur von Nürnberg (Heimat)  nach Berlin zu ziehen eine spontane. Ich wusste ich würde studieren.. mehr aber auch nicht. Und von eben jener Bauchentscheidung habe ich seither profitiert. Ich bin daran persönlich gewachsen, habe neue Menschen, neue Kulturen und viel fürs Leben gelernt. Und weil ich diese Entscheidung nie bereute und mit diesem System so erfolgreich war, ging ich diesen Weg weiter. Irgendwann machte ich ein Auslandssemester in Mexico, erlebte unglaubliche Dinge, sammelte Eindrücke und wurde ein anderer Mensch. Dann kam mein Praxissemester. Eigentlich wollte ich das in Berlin bei Ogilvy & Mather machen. Doch leider gab es da keinen Platz mehr.. also habe ich mich kurzerhand dazu entschieden im Frankfurter Office anzuheuern. Ich habe ehrlich gesagt nicht darüber nachgedacht. Stattdessen habe ich schnell einen Untermieter für meine Bude in Berlin organisiert und dann noch eine Bleibe in Frankfurt geklärt. Easy.

Das war vor 5 Monaten.. und heute..?

.. bin ich irgendwie wieder ein anderer Mensch. Und vor allem eines: Reicher an Erfahrungen. Gestern war mein letzter Arbeitstag bei Ogilvy und ganz ehrlich: Es war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Sicher war der Umzug und das organisatorische Hin-und-Her mit Untermietern und Ähnlichem oft stressig aber hey, so ist das Leben und so wird es immer sein.

Wichtig ist doch, dass ich unglaublich viel gelernt habe. Und das nicht nur aus fachlicher Sicht. Sondern viel mehr fürs Leben. Das merke ich jetzt gerade, da ich wieder vor meinem Umzug nach Berlin stehe. Ich fühle mich irgendwie „erwachsener“, bin flexibler geworden und habe etwas mehr Weitsicht gewonnen. Aber ich will auch nicht übertreiben. Was ich eigentlich sagen möchte: Raus aus eurer Comfort Zone und erlebt was!

5 Kommentare Gib deinen ab

    1. Dankeschön 🙂

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  1. Ralf Hauser sagt:

    Solange unsere Aktionen eine Sinnhaftigkeit ergeben und wir eine Selbstwirksamkeit spüren, also das Gefühl, etwas bewirken zu können ist alles in Ordnung. Nichts ist rückblickend schlimmer als das Gefühl zu haben Zeit verschwendet zu haben. Das kann bspw. beim Sitzen bleiben in der Schule oder Studienabbruch der Fall sein. In solchen Fällen ist es hilfreich zu prüfen, was man gutes daraus gelernt hat für den weiteren Weg.

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  2. Sehr toller Post und sehr gut geschrieben!

    Liebe Grüße,
    Christian
    beatsanddogs.com

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    1. Vielen Dank 🙂

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